Die innerorganisatorischen Konflikte können von Kollross gelöst und die Gräben geschlossen werden.

Zudem gelingt es, der SJ die Kampagnenfähigkeit wieder anzueignen. So werden 2001 eine Zivildienst-, eine Drogen sowie eine Sozial- und Bildungsabbaukampagne initiiert. Auch medial bringt sich die SJ für die Legalisierung von weichen Drogen, Arbeitszeitverkürzung und für ein Abhängen des Dollfuss-Bildes im ÖVP-Klub ein. Die SJ-Zeitung „Trotzdem“ erscheint wieder regelmäßig vierteljährlich.

Die SJÖ richtet ihren Fokus verstärkt auf die Zivilgesellschaft und die Vernetzung mit dieser. Man sieht sich als Mittlerin zwischen der zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit und einer SPÖ, die am Beginn ihres Erneuerungsprozesses steht. So ist die SJ federführend an den Anti-WEF-Demos, an friedenspolitischen Initiativen und an der Entwicklung des „Austrian Social Forum“ beteiligt.

01
Jan
2001

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